Chronik

Atemschutzausbildungszentrum

des Landkreises Eichstätt

 

 

1984 wird die Atemschutzpflegestelle für den Landkreis Eichstätt in der Stadt Ingolstadt eingerichtet.

Viele Feuerwehren wenden sich auch an die FF-Ingolstadt, die den Feuerwehren immer großzügig entgegenkommt, sei es in der Atemschutzpflege oder in der Schlauchpflege. (Anm. KBR - Meier Klaus)

___________________________________________________________________________________________________________________

 

 

 

Das Jahr 1992:

Der Landkreis hat 106.000 Einwohner und 147 Feuerwehren im Landkreis Eichstätt.

Die anerkannte Ausbildungsstätte für Atemschutzgeräteträger befindet sich seit 7.12.1991 im Untergeschoss des Feuerwehrgerätehauses der FF-Lenting. Die günstige Verkehrslage (Autobahnanschluss) und die Nähe zum Industriezentrum Ingolstadt waren ausschlaggebend für die
Wahl des Standortes.

 

 

Januar 1992:  Kreisbrandmeister Anton Rieger aus Lenting übernimmt die Leitung der Atemschutzübungsanlage (Ausbildungsbetrieb und Werkstatt). Stellvertreter war Michael Stampfer aus Eitensheim. Unterstützt wurde sie auch von Oberlöschmeister Reinhold Seitz aus Hepberg und Löschmeister Armin Kappen aus Großmehring.

1992 waren von den 147 Feuerwehren:  30 Feuerwehren mit 216 Atemschutzgeräteträgern sowie
24 Chemikalienschutzanzügen ausgestattet.
Im Landkreis befindet sich eine Werksfeuerwehr (Esso AG) sowie eine Betriebsfeuerwehr (Bayernwerk AG)

1992:

Der Neubau der Atemschutzwerkstatt/Atemschutzausbildung geht in Betrieb

 

1994:

 

2012:

Der Landkreis ist auf 125.000 Einwohner angewachsen.

Im Jahre 2012 konnte die Erweiterung des Ausbildungszentrums in Form eines Neubaus (neben dem Feuerwehrgerätehaus der FF Lenting) feierlich in Betrieb genommen werden.

 

Die Leitung hat Kreisbrandmeister Michael Stampfer. Stellvertreter ist Jürgen Meier aus Kösching.
Nun stehen eine aktuelle Atemschutzwerkstatt mit schwarz/weiß Schleuse für kontaminierte Einsatzgeräte sowie ein Unterrichtsraum zur Verfügung!

 

 

2014:

Ab Dezember 2014 ist Jürgen Meier als Fach-Kreisbrandmeister mit der Leitung der Atemschutzwerkstatt/Ausbildung beauftragt bis Juni 2017. In Stellvertretung noch bis 31.12.2018.

 

 

2015:

2015 wird der erste hauptamtliche Gerätewart, Thomas Seitz aus Eitensheim eingestellt. Etliche  engagierte, nebenamtlichen Gerätewarte und Ausbilder helfen mit und gewährleisten den laufenden Betrieb.
Neu eingeführt: Der Kreisbrandrat übergibt die Ausbildungs-Zeugnisse als Wertschätzung bei jedem AS-Lehrgang!

2015: der Referent im LFV Bayern, Jürgen Weiß besucht die Ausbildung in Lenting

145 Feuerwehren, 1 Werksfeuerwehr und 1 Betriebsfeuerwehr gibt es in diesem Jahr.
Digitalfunk wird im Landkreis eingeführt (15.07.2015). Das Atemschutz-Zentrum ist nun auch zu Dienstzeiten über Telefon und Funk erreichbar (Florian EI - Land1-4)

 

 

                                                    Leitung des Atemschutzzentrums in Lenting

 

 

 

2016:

Ein normales Ausbildungsjahr. Erfreulicherweise konnte auch das Ausbilderteamaufgestockt werden, somit steht für die Ausbildung aber auch für die Wartung von Gerätschaften nun ausreichend Personal zur Verfügung.

 

2017:

Eine Übungs- „Brand-Melde-Anlage“ (BMA) wird im Ausbildungszentrum verbaut und in die Ausbildung mit integriert.

 

 

 

 

2018:

Umbau der Schleuse für schwarz/weiß Trennung der Atemschutz-Gerätschaften!

 

 

 

2019:  

Der Landkreis ist auf 132.000 Einwohner angewachsen

 

Aktuell sind 1149 aktiv gemeldete Atemschutzgeräteträger gemeldet. (in 53 Feuerwehren wird Atemschutz vorgehalten – ca. 1/3 aller Fw sind somit in Besitz von Atemschutzgeräten)

 

Der Standort am Ausbildungszentrum war im Januar 2019 auch Anlaufstelle sowie Aufstell- und Abfahrtszentrum für die drei Hilfeleistungskontingente des Landkreises Eichstätt die zur Unterstützung der Schneekatastrophe im LKR Traunstein mitgeholfen haben.

 

 

 

2020:

Corona bedingt werden Belastungsübungen durch den LFV/Staatsministerium für Übungen im Freien vorgeschlagen. Nach 4 Monaten Pause wegen Corona beginnen die Ausbildungen unter strenger Hygieneauflagen wieder!

 

Eine Melderschleife (Piepser) wird für den Atemschutz-Nachschub eingerichtet!
Heuer war wieder der Brandcontainer des LFV zu Gast! (Presse und Fernsehen berichteten davon)

 

Der Schulungsraum wird ab Ende November zum medizinisches Lagezentrum (Corona) für die Region 10.

 

 

 

2021:

Im Schulungsraum des AAZ werden neue Schulungswände montiert.

 

Die Ausbildungen werden trotz Corona nach einem Hygienekonzept weitergeführt.
Die Atemschutzausbildung wird um den Punkt „Wärmebildkamera“ erweitert und dadurch erheblich aufgewertet.

Ehrungsabend im LRA-Dienstleistungszentrum Lenting. KBM-Jürgen Meier erhält für seine knapp 25-jährige, ehrenamtliche Mitarbeit im Bereich Atemschutz und Gefahrgut im Landkreis Eichstätt als Kreisbrandmeister im Rahmen seiner Verabschiedung den Titel „Ehren KBM“. 

Der geplante Anbau einer Garage neben dem AAZ wird gestartet! Spatenstich erfolgt am 10.11.2021 mit KBR Lackner und Landrat Anetsberger. Geplant ist die Unterbringung von Atemschutz-Rollcontainern für Großeinsätze.

 

Auch trotz der Corona Einschränkungen konnten viele Atemschutzgeräteträger ausgebildet werden.

 

 

 

Holzbefeuerte Heißrauchausbildung

Seit 2003 wird im 2-3 jährlichen Turnus der Durchgang im holzbefeuerten Brandcontainer des LFV/VKB im Landkreis angeboten.  
(In der Regel am Standort in Lenting für mehrere Tage – 2018 erstmals auch in Eichstätt)

 

 

 

 

  Unser großer Dank gilt allen politischen Kreistagsmandatsträgern, den Landräten und den Mitarbeitern des Landratsamtes - Abt. Brand- und Katastrophenschutz für die sachlich kompetente Unterstützung bei Baumaßnahmen und Beschaffungen für die Landkreisausbildung bzw. Landkreis-Gerätewartungen und Pflege!!!!

 

Danke auch allen Mitarbeitern die sich im Landkreis Eichstätt engagieren!

 

 
Aufgeschrieben erstmals im September 2020 – Wird ständig upgedatet
Martin Lackner
Kreisbrandrat
 

 

 

Update: 11/2021