Gemeinsam Stark für die Zukunft

Erstmals legten im Landkreis Eichstätt Floriansjünger aus den drei eigenständigen Gemeindenfeuerwehren Hepberg, Lenting und Stammham die Feuerwehrgrundausbildung "Truppmann Teil 1" miteinander und erfolgreich ab

 Die drei Kommandanten, Renè Karmann (Hepberg), Manfred Brandl (Lenting) und Martin Lackner (Stammham) befassten sich schon länger mit dem Gedanken erstmals eine "gemeindeübergreifende Grundausbildung" durchzuführen. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen das im Einsatzfalle die Zusammenarbeit fördert, konnten an den drei Standorten die jeweils unterschiedlichen Fahrzeuge und Gerätschaften im praktischen Ausbildungsteil benutzt werden.

An drei Samstagen wurde jeweils in einer der drei Gemeinden die Ausbildung durchgeführt. 22 Floriansjünger aus Hepberg, Lenting und Stammham wurden von den vielen motivierten Ausbildern in den verschieden Grundausbildungsthemen unterrichtet. Voraussetzung zur Prüfungszulassung beim Truppmann Teil I ist das Mindestalter von 15 Jahren und eine Feuerwehrdiensttauglichkeit. Allgemeine Rechtsgrundlagen, Fachbezogene Grundlagen, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Einsatzlehre im Brandeinsatz (Theorie und Praxis) und Technischer Hilfeleistung (Theorie und Praxis) wurden unterrichtet. Die Kreisfeuerwehrfrauenbeauftragte Simone Schneider und ihre Stellvertreterin Karin Meier rundeten mit dem neu im Landkreis Eichstätt aufgenommen Ausbildungsteil "Mut zum Nein"(Nein zu Alkohol und Drogen) die Ausbildung ab.

Unsere Feuerwehrmänner und -frauenUnter den kritischen Augen von Kreisbrandmeister Josef Knabl legten die Floriansjünger im Anschluss nach den drei Ausbildungssamstagen in einem schriftlichen Prüfungstest, Fragen des Feuerwehrwesens ab. Diese Ausbildung ist Voraussetzung um zukünftig Leistungsprüfungen ablegen zu können, Ausbildungsstätten des Landkreises zu besuchen oder an den Feuerwehrschulen zugelassen werden zu können. Kreisbrandmeister Knabl beglückwünschte nach der bestanden Prüfung die Teilnehmer der Truppmann Teil I Ausbildung.

Beim abschließenden Grußwort der drei beteiligten Kommandanten, Karmann, Brandl und Lackner bedankten sie sich bei allen Ausbildern und Aktiven Kameradinnen und Kameraden in den drei Wehren für Ihre Bereitschaft, die verantwortungsvolle Arbeit in der Feuerwehr zu übernehmen und für das tolle ehrenamtliche Engagement, das sie in den drei Samstagen in den vielen Übungsstunden gezeigt hatten. Die drei Kommandanten waren auch sehr erfreut dass die drei Gemeindefeuerwehren gemeinsam an dieser Ausbildung teilgenommen haben. Jede Gemeinde könne auf ihre Floriansjünger sehr stolz sein und sich auch in Zukunft auf die gut ausgebildeten Feuerwehrdienstleistenden verlassen.