Feuerwehren machen den Nachwuchs fit für die Zukunft und schulen gemeinsam ihre Nachwuchskräfte

Freiwillige Feuerwehren aus Bayern, unter anderem auch im Landkreis Eichstätt machen ihre Feuerwehrnachwuchskräfte regelmäßig fit für die Zukunft

Aus diesem Grund schlossen sich wieder die Feuerwehren aus Hepberg, Lenting, Stammham und diesmal auch einige Kameraden aus Böhmfeld zum Zweck der Feuerwehr-Grundausbildung zusammen. "Ausbildungs-Synergieeffekte für die Zukunft schaffen“ und soziale Netzwerke ausbauen, um für kommende Einsätze gut gerüstet zu sein, das ist das große Anliegen der beteiligten Kommandanten René Karmann (Hepberg), Christian Hubrich (Lenting) und Martin Lackner (Stammham).

Gemeinsame Ausbildungskapazitäten ausnutzen - unter diesem Motto durchlaufen die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden diesen Ausbildungsmarathon, um zukünftig auch an Leistungsprüfungen, Ausbildungen auf Landkreisebene (Atemschutz-, Maschinisten- und Funkausbildung) sowie für Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen zugelassen werden zu können. Die Ausbildung zum  "Truppmann Teil 1", der Einstieg zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau,  wurde diesmal in Hepberg durchgeführt. Allgemeine Rechtsgrundlagen, fachbezogene Grundlagen, Fahrzeug- und Gerätekunde, Einsatzlehre im Brandeinsatz und Technischer Hilfeleistung (beides in Theorie und Praxis) wurden unterrichtet.

Die Ausbildung zum "Truppmann Teil 2" wurde in Stammham abgehalten. Themen wie Stressbewältigung, Gefährliche Stoffe, Unfallverhütung, Wasserförderung und Organisationsgrundsätze standen hier auf dem Programm. Am Standort Lenting wurde der letzte Teil der Grundausbildung, der abschließende "Truppführer" abgelegt. Themen wie Rechtsgrundlagen, Gefährliche Stoffe, Brennen und Löschen sowie Gefahren an der Einsatzstelle runden die Feuerwehr-Grundausbildung letztendlich ab.

Das Ablegen der kompletten Grundausbildung dauert mit den verschiedenen Wartezeiten ingesamt 4 Jahre. Zwischen den jeweiligen Lehrgängen wird an den Standorten der Freiwilligen Feuerwehren die Grundausbildung weiter durchlaufen. Im Feuerwehrgerätehaus in Stammham legten dann am Abschlusstag unter den kritischen Augen von Kreisbrandinspektor Bernhard Sammiller, Bezirksjugendfeuerwehrwart Franz Walt und dem örtlich zuständigen Kreisbrandmeister Martin Lackner gemeinsam die Teilnehmer ihre Prüfung ab.

Allen Teilnehmern konnte im Anschluss durch die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion zum erfolgreichen Bestehen gratuliert werden. Die Teilnehmer erhielten auch den ersehnten Eintrag ins  Feuerwehrdienstbuch. Beim abschließenden Grußwort der Landkreisführungskräfte konnten nur  lobende Worte an die jeweiligen Kommandanten mit ihren Ausbildern und an alle Teilnehmer gerichtet werden. Ein großer Dank ging an die die beteiligten Feuerwehren die, wie auch alle anderen Freiwilligen Feuerwehren, 365 Tage im Jahr für die Allgemeinheit ihren Einsatz geben. Diese Bereitschaft, die verantwortungsvolle Arbeit in der Feuerwehr zu übernehmen, ist ein unbezahlbares Gut in unserer Gesellschaft. Jede Gemeinde könne auf ihre weiblichen und männlichen Floriansjünger sehr stolz sein und sich auch zukünftig auf die gut ausgebildeten Feuerwehrdienstleistenden verlassen. Die anwesenden Kommandanten der beteiligten Feuerwehren gingen in einzelnen Grußworten auf die vorbildliche gemeinsame Ausbildung ein und dankten auch den engagierten Ausbildern aller beteiligten Feuerwehren.

Martin Lackner
FF Stammham